Mehr als eine Viertelmillion Niedersachsen sind derzeit arbeitslos. Viele von ihnen erhalten Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt. Für viele Hartz-IV-Bezieher bedeutet diese Situation oftmals einen gravierenden Verlust an materieller und sozialer Sicherheit. Zudem sind immer mehr Menschen trotz Arbeit auf diese Leistungen angewiesen. Das hat unter anderem zur Folge, dass aufgrund der niedrigen Einkommen und der Rentenkürzungen viele Betroffene später nur eine geringe Rente erhalten. Die Folge: Die Gefahr von Altersarmut steigt. Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. setzt sich deshalb für eine gerechte Arbeitsmarktpolitik ein. Diese beinhaltet in erster Linie sozialversicherungspflichtige Jobs zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen. In diesem Zusammenhang macht sich der SoVD neben einem gesetzlichen Mindestlohn unter anderem für höhere Hartz-IV-Regelsätze und Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt – insbesondere für Frauen, Menschen mit Behinderungen und Migranten – stark.