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Lebensstandard kann nicht gehalten werden
18.02.2008
Seit 2005 zeigt sich eine zunehmende Verschlechterung der Einkommen von Ruheständlern. Darüber hinaus lassen sich hinsichtlich Einkommen und Wohlstand große Unterschiede nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen Rentnern und Pensionären feststellen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der GESIS-ZUMA (Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen) hervor.
Danach sind die Einkommen der Rentner in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen der erwerbstätigen Bevölkerung lediglich von 80 auf 84 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum konnten sich Pensionäre von 114 auf 145 Prozent verbessern. Die verhältnismäßig günstige materielle Lage, in der sich die heutige Ruhestandsbevölkerung insgesamt befindet, ist also vor allem auf die Höhe von durchschnittlichen Pensionseinkünften zurückzuführen.
In die Ergebnisse der Studie noch nicht eingeflossen sind die Auswirkungen der jüngeren Rentenreformen und die damit verbundenen Rentenkürzungen. Dennoch ist bereits jetzt zu erkennen, dass der im Durchschnitt gute Lebensstandard im Alter in Zukunft nicht gehalten werden kann.
