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Elterngeld: Das wird sich ändern
Elterngeld: Das wird sich ändern
Von Januar 2007 an wird das neue Elterngeld das bisherige Erziehungsgeld ablösen. Am Mittwoch, den 14. Juni, beschließt das Kabinett den Gesetzentwurf.
Das künftige Elterngeld soll es für Kinder geben, die vom 1. Januar 2007 an geboren werden. Es wird als Lohnersatz gezahlt. Der Elternteil, der in Babypause geht, erhält 67 Prozent des vor der Geburt verdienten Gehalts. Der Höchstbetrag liegt bei 1800 Euro pro Monat. Mindestens werden 300 Euro monatlich gezahlt, auch an Langzeitarbeitslose. Die Bezugsdauer beträgt zwölf Monate.
Zusätzlich gibt es zwei weitere Monate Geld, wenn außer der Mutter auch der Vater (oder umgekehrt) im Job pausiert und sich um das Kind kümmert. Alleinerziehende bekommen volle 14 Monate Elterngeld. Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden wöchentlich ist möglich, verringert aber die Höhe der Lohnersatzleistung.
Bisher gab es Erziehungsgeld. Es wird nach Bedürftigkeit gezahlt. Ein Elternpaar mit einem Kind darf höchstens 30.000 Euro netto im Jahr vor der Geburt verdient haben. Diese Einkommensgrenze gilt in den ersten sechs Monaten des Kindes. Wer danach Erziehungsgeld bekommen will, darf als Paar zuvor höchstens 16.500 Euro netto verdient haben.
Teilzeitarbeit ist bis zu 30 Stunden in der Woche möglich, führt aber eventuell zur Minderung des gesetzlichen Anspruchs. Der Regelsatz beträgt 300 Euro monatlich für bis zu 24 Monate. Das Erziehungsgeld gilt noch für Kinder, die bis zum 31. Dezember 2006 zur Welt kommen.
