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Jeder vierte Auszubildende jobbt nebenbei
Zwei Drittel der Auszubildenden in Deutschland empfinden ihr Gehalt als zu niedrig. Das belegt eine Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB). Danach reicht die Vergütung nicht, um die Grundbedürfnisse wie etwa den Kauf von Lebensmitteln oder Mietzahlungen abzudecken. Jeder Vierte der Befragten gehe neben der Ausbildung noch arbeiten, da ansonsten die Grundversorgung nicht gesichert sei.
Im Durchschnitt jobben die betroffenen Jugendlichen mehr als neun Stunden die Woche nebenbei, fast jeder Sechste investiere dabei sogar 15 Stunden wöchentlich. Der BIBB-Erhebung zufolge verdienen Auszubildende im zweiten Lehrjahr durchschnittlich 478 Euro. Dabei gebe es jedoch gravierende Unterschiede. Während Auszubildende im Bankensektor etwas über 600 Euro erhalten, würden angehende Maler und Lackierer lediglich 333 Euro monatlich verdienen.
